Dresden, 28. Mai 2019  – Nach über sechs Jahren Entwicklung hat die WASTX Plastic der Biofabrik Technologies GmbH nun die Marktreife erlangt. Gemeinsam mit der Umweltorganisation One Earth One Ocean e.V. konnten nun unter realen Bedingungen 300 Kilogramm Plastikmüll aus dem Meer zu Kraftstoff verarbeitet werden. Damit liefert die Biofabrik mit WASTX Plastic die erste mobile Lösung für die unmittelbare Verwertung von Plastikabfall dort, wo er gesammelt wird.

 

Plastikmüll im Meer

Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen Plastikabfall in die Weltmeere. Etwa 150 Mio. Tonnen befinden sich Schätzungen zufolge bereits in den Gewässern der Welt. Bis 2050 – so ein Hochrechnung der Ellen MacArthur Foundation – könne die Masse des im Meer befindlichen Plastikabfalls größer sein als die von Fisch.

Plastik in der Umwelt – schlecht für Klima und Gesundheit

Durch Reibung und Sonneneinstrahlung zersetzt sich Plastik. Dabei wird auch Methan frei – ein Gas, das das 28-fache Treibhauspotenzial von CO2 hat. Im Laufe der Zeit zerfällt das Material zu Mikroplastik. Forscher des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven konnten in Untersuchungen mit Miesmuscheln nachweisen, dass diese Partikel in die Zellen der Tiere übergehen und dort Entzündungsreaktionen hervorrufen.

Plastikmüll in den Meeren muss schnellstmöglich geborgen werden

Die oben beschriebenen Beispiele zeigen, wie dringend notwendig eine Lösung ist, mit der Plastikabfall aus den Meeren geholt werden kann. Seit Jahren arbeiten verschiedene Organisationen wie The Ocean Cleanup, Seabin, Pacific Garbage Screening und One Earth – One Ocean e.V. (OEOO) an Konzepten, die Ozeane vom Plastikmüll zu befreien. Doch wie kann der gesammelte Plastikmüll aus dem Meer sinnvoll verwertet werden?

Plastikmüll zersetzt und verändert sich

Plastikabfall baut sich erst nach mehreren hundert Jahren ab – wenn überhaupt. Dennoch lohnt sich eine nähere Betrachtung: Tatsächlich setzen recht schnell erste Zerfallsprozesse ein, sobald Kunststoffabfälle Witterungsbedingungen, Salzwasser und Sonnenlicht ausgesetzt sind. Wie oben beschrieben, konnte nachgewiesen werden, dass vor allem Polyolefine wie Polyethylen unter dem Einfluss von Sonneneinstrahlung Methan absondern.

Gleichzeitig zerfallen die Kohlenwasserstoffverbindungen. Das bedeutet, dass Plastikmüll sowohl aus dem Meer als auch beispielsweise von Deponien, wenn er eine Weile verschiedenen Umwelteinflüssen ausgesetzt war, seine Werkstoffeigenschaften verliert. Zudem haften sich verschiedene Stoffe, wie Schwermetalle, z.B. Blei an. Eine werkstoffliche Verwertung, d.h. beispielsweise die Erzeugung von Recyclaten zur Herstellung neuer Produkte, ist bei Plastikmüll aus dem Meer und auch Abfällen, die bereits einige Zeit in der Umwelt oder auf Deponien lagerten, kaum mehr möglich.

Pyrolyse zur Verwertung von Plastikmüll aus dem Meer

Bereits seit gut einhundert Jahren ist das Prinzip der Pyrolyse bekannt: Die langkettigen Kohlenwasserstoffverbindungen der Kunststoffe werden durch Erhitzen unter Ausschluss von Sauerstoff aufgebrochen. Es entstehen kurzkettige Kohlenwasserstoffverbindungen, die flüssig oder gasförmig sind.

Basierend auf dem beschrieben Verfahren hat das Dresdner Technologie-Startup Biofabrik mit der WASTX Plastic eine Pyrolyseanlage entwickelt, die erstmals dezentral und in kompakter Bauweise arbeitet. Der so entstehende Kraftstoff entspricht nach einer geringfügigen Nachbereitung den Normen von schwefelarmen Marine Dieseln. Darüber hinaus kann der Kraftstoff in Generatoren oder Turbinen in elektrische Energie umgewandelt werden.

Ein besonderer Vorteil der WASTX-Technologie im Gegensatz zu anderen Recyclingtechnologien ist, dass auch nicht sortenreine Stoffströme und verunreinigte Kunststoffabfälle rohstofflich verwertet werden können. Das prädestiniert WASTX Plastic, mit den besonderen Anforderungen, die Plastikmüll aus dem Meer  an ein Recyclingsystem stellt, umzugehen. Das wurde in einem Dauertest mit Plastikmüll aus dem Meer bewiesen.

WASTX Plastic bewältigt Dauertest erfolgreich

In Zusammenarbeit  mit der Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. (OEOO) hat Biofabrik bereits im Juni 2018 erstmals erfolgreiche Tests zur Verölung von Plastikmüll aus dem Meer durchgeführt. Nun wurden von OEOO weitere 300 Kilogramm Plastikmüll aus dem Meer geliefert, der im Dauerbetrieb mit der WASTX Plastic erfolgreich verarbeitet wurde. Die gesammelten Kunststoffabfälle stellen dabei einen guten Querschnitt dessen dar, was die Organisation beispielsweise mit ihrer Seekuh aus den Gewässern birgt: Polyethylen von hoher und niedriger Dichte (HDPE, LDPE), Polyproylen (PP), meist in Form von Verbundstoffen, die auch verschiedene andere Kunststoffarten enthielten. Neben “üblichem” Verpackungsmaterial wurde auch ein Geisternetz, das überwiegend aus PE besteht, erfolgreich prozessiert.

Außerdem wurde erstmals auch mit Altöl getränkte Ölbindewatte PURE erfolgreich prozessiert. PURE ist eine spezielle Ölbindewatte der Firma DEUREX, die in der Lage ist, im Wasser befindliches Öl von einem Vielfachen des eigenen Gewichts zu binden. Sie kann beispielsweise bei der Reinigung von Hafenbecken oder ölverseuchten Küstenabschnitten nach Ölkatastrophen eingesetzt werden.

Mit dem erfolgreichen Dauertest konnte sich die WASTX Plastic als weltweit erste dezentrale und profitable Lösung für die Verwertung von Plastikmüll aus dem Meer beweisen. “Wir sind stolz, mit unserer Lösung nach über sechs Jahren Entwicklung nun an diesem Punkt angekommen zu sein, an dem wir in die Serienfertigung gehen können. Unser Ziel war es, eine profitable Lösung für das Plastikmüll-Problem zu entwickeln, die dezentral eingesetzt werden kann. Nun haben wir mit dem erfolgreichen Dauertest den Beweis erbracht, dass dies möglich ist”, erklärt Oliver Riedel, Gründer und Geschäftsführer der Biofabrik-Gruppe. “Der nächste Schritt ist jetzt die Skalierung: Durch geschickte Anordnung der Reaktoren sind wir in der Lage, auf der Fläche eines Seecontainers bis zu einer Tonne Plastikmüll pro Tag zu verarbeiten. Bis zu sechs unserer WASTX Plastic-Module passen in einen mobilen Seecontainer und lassen sich so genau dort betreiben, wo der Plastikabfall anfällt. Unser Ziel ist es, für Müllpicker ein Entlohnungsmodell zu etablieren. Aktuell sammeln und sortieren sie den Abfall in Ländern wie Indonesien oder Kambodscha von Hand und verdienen damit umgerechnet manchmal nur etwa 60 Cent pro Tag. Mit der WASTX Plastic wird Plastikabfall so wertvoll, dass Müllpicker ihr Einkommen vervielfachen und damit ihren Familien ein besseres Leben ermöglichen können.”

Besichtigung der WASTX Plastic im laufenden Betrieb

Die WASTX Plastic kann im laufenden Betrieb besichtigt werden. Bitte richten Sie Ihre Anfragen an presse@biofabrik.com.

 

Bildmaterial

Bildmaterial finden Sie hier.

Download als PDF

↓ Download als .pdf

Dresden, 08. Mai 2019 – Nach über sechs Jahren Entwicklung hat die WASTX Plastic, eine dezentrale Kompakt-Pyrolyseanlage der Biofabrik Technologies GmbH die Marktreife erlangt. Mit der WASTX Plastic liefert die Biofabrik eine dezentrale, mobile Lösung für die direkte rohstoffliche Verwertung komplizierter Kunststoffabfälle dort, wo sie gesammelt werden.

 

Ein großer Teil des weltweiten Plastikabfalls kann nicht werkstofflich recycelt werden

Weltweit werden pro Jahr über 300 Mio. Tonnen Kunststoffabfälle produziert. Etwa 5 Mrd. Tonnen Kunststoffabfälle liegen bereits in Deponien. Das Problem: Wenn Kunststoffe über einen längeren Zeitraum Witterungsbedingungen, Strahlung etc. ausgesetzt sind, verlieren sie ihre Werkstoffeigenschaften und sind somit auch nicht mehr werkstofflich verwertbar. Hinzu kommt, dass immer mehr Verbundkunststoffe hergestellt werden, für die es ebenfalls noch keine werkstofflichen Recycling-Methoden gibt.

 

Die Lösung: Rohstoffliches Recycling mittels Pyrolyse

Bei der Pyrolyse werden die langkettige Kohlenwasserstoffverbindungen des Plastikabfalls durch den Einfluss hoher Temperaturen unter Ausschluss von Sauerstoff aufgebrochen. Es entstehen kurzkettige und damit flüssige Verbindungen. Aus dem Plastikabfall wird so ein Kraftstoff der zum Antrieb von Schiffsmotoren verwendet oder durch Generatoren oder Turbinen in elektrische Energie umgewandelt werden kann.

 

Die dezentrale Kompakt-Pyrolyse der Biofabrik erreicht die Marktreife

Nach sechs Jahren Entwicklungszeit erreicht die WASTX Plastic, eine Kompakt-Pyrolyseanlage des Dresdener Umwelttechnologie-Startups Biofabrik Technologies GmbH, nach einem erfolgreichen Dauertest die Marktreife. Die WASTX Plastic zeichnet sich durch eine äußerst kompakte und effiziente Bauweise aus. In einem Container verbaut kann die WASTX Plastic genau dort aufgestellt werden, wo der Plastikabfall entsteht.

Die wichtigsten technischen Daten:

  • Die WASTX Plastic verarbeitet pro Modul etwa 250 Kg Plastikabfall pro Tag
  • Aus einem Kilogramm Plastikabfall wird ein Liter Kraftstoff
  • Jeder Liter Kraftstoff liefert etwa 3,5 kWh elektrische Energie
  • Für die Prozessierung von einem Kilogramm Plastikabfall benötigt die WASTX Plastic etwa eine kWh Energie

 

Gemeinsame Entwicklung mit einem der ältesten Verpackungshersteller der Welt

Die Entwicklung der WASTX Plastic dauerte etwa sechs Jahre. Dabei wurden zahlreiche verschiedene Reaktorkonzepte erprobt und wieder verworfen, bis sich im Jahr 2017 der Durchbruch für einen vollautomatisierten kontinuierlichen Prozess ergab. Die größte Herausforderung bestand in der Folge im Umgang mit nicht-reinen Kunststoffen, wie sie in der Abfallwirtschaft üblich sind.

2016 beteiligte sich die Schur Star Systems GmbH an der Entwicklung der WASTX Plastic. Das Ziel war es, die Reststoffe aus der Verpackungsproduktion direkt am Produktionsstandort in Flensburg zu verwerten. Schur Star Systems lieferte fortan den Plastikabfall für die Entwicklung und Erprobung des Prototypen.

Die speziellen Eigenschaften, der zu verwertenden Kunststofffolien stellten die entwickelnden Ingenieure vor einige Herausforderungen. Letztendlich führte die Komplexität des Input-Materials zu einer hohen Robustheit der WASTX Plastic gegenüber Verunreinigungen und Verbundstoffen. Damit ist die WASTX Plastic in der Lage Kunststoffe zu verwerten, für die bisher kein stoffliches Recycling möglich war.

 

Besichtigung der WASTX Plastic im laufenden Betrieb

Die WASTX Plastic kann im laufenden Betrieb besichtigt werden. Bitte richten Sie Ihre Anfragen an presse@biofabrik.com.

 

BIOFABRIK Technologies GmbH

Die BIOFABRIK Technologies GmbH Firmengruppe mit Sitz in Dresden entwickelt und vermarktet innovative Technologien und disruptive Lösungsansätze zur nachhaltigen Bewältigung von Energie-, Ernährungs- und Abfallproblemen weltweit. Dabei will BIOFABRIK den zerstörerischen Abbau fossiler Rohstoffe verringern und setzt auf die Entwicklung profitabler und dabei möglichst klimaneutraler Geschäftsmodelle.

Der Geschäftsbereich White Refinery entwickelt die WASTX-Technologie, mit deren Hilfe Plastik- und ölhaltige Abfallstoffe vollautomatisiert einer sinnvollen stofflichen und energetischen Verwertung zugeführt werden können. Die chemischen Verbindungen der Problemstoffe werden in der dezentralen Kompaktpyrolyseanlage aufgelöst und wieder zurück in ihre flüssige Form überführt – es bleibt ein dieselähnlicher Energieträger. Aus einem Kilo Plastik wird mit der Technologie ca. ein Liter Kraftstoff und somit bis zu 10 Kilowattstunden Energie. Mit der WASTX-Technologie existiert somit erstmals ein umfassendes System zur ganzheitlichen und nachhaltigen Aufbereitung sowie der dezentralen Energie- und Wärmeversorgung aus Kraftstoff, gewonnen aus Plastikabfällen oder Altöl. Die WASTX-Kompaktpyrolyse-Anlagen können direkt dort betrieben werden, wo der Müll anfällt – in Industrieanlagen, Häfen und Gemeinden überall auf der Welt.

 

 

Download
↓ Download as .pdf

Hoyerswerda, 21 January 2019 – At first glance, a compact machine that produces fuel from waste oils or contaminated diesel and heating oil, which can be used to refuel vehicles or generate electricity, sounds more like science fiction. But with WASTX Oil, BIOFABRIK Technologies from Saxony offers just such a decentralized treatment solution. Using an attractive partner model, waste disposal companies can produce diesel from gas oil waste in accordance with DIN EN 590. In a BIOFABRIK pilot project, a freight forwarder in Hoyerswerda now refuels its vehicle fleet daily with fuel extracted from mineral oil waste by a WASTX Oil. For the Chinese market, a cooperation agreement was also signed with the Institute of New Technology Wuhan (INEW), where a WASTX Oil plant has already been commissioned.

Worldwide, 80 million barrels of crude oil are consumed every day – and the trend is rising. About half (45%) of this is used for transport and logistics, i.e. as fuel and lubricant for the operation of combustion engines. This results in large quantities of waste oil – an estimated 25 million tonnes per year. Only a fraction of the amount is recycled, the majority is incinerated, landfilled or, in the worst case, ends up in the environment, where it contaminates soils and waters. Waste oil can be reprocessed using special refinery processes and fed into existing material cycles for reuse. Every litre of diesel or heating oil that is polluted contains more than 90 percent recyclable fuel.

The WASTX Oil Partner Model – Decentralized Recycling of Waste Oils

In industrial nations such as Germany, approx. 80 percent of used oil is recycled today. Waste oils are considered hazardous waste and there are strict guidelines for their proper disposal. Disposers and collection points, however, achieve only very low margins. This makes BIOFABRIK’s partner model all the more attractive: partners such as waste disposal companies, collection points or municipalities operate an individually dimensioned, compact WASTX Oil plant with a footprint of around two Europlates with which they clean the waste oils they produce directly on site into fuel. The WASTX-Oil technology is based on a process specially developed by BIOFABRIK.

The raw material is distilled in a patented process. A special energy input system in the main reactor heats the raw material within a few milliseconds. This fast and yet very gentle process effectively separates the impurities and efficiently transfers the oil fraction into the gas phase.

The gas phase is then separated into predefined and controlled fractions from heavy to light boilers in a special rectification process previously reserved for the heavy oil industry. This results in different distillate qualities. Fuels suitable for engines are discharged, unclean fractions repeat the process until they are completely separated into usable and waste components.

The WASTX OIl systems run fully automatically – if required also energy self-sufficient – in 24/7 mode and produce up to 2,000 litres of fuel per unit from polluted gas oils per day. With optional self-supply via the built-in generator, a WASTX Oil consumes only a fraction of the resulting fuel itself. The residual materials separated during the cleaning process (approx. 10%) can be disposed of conventionally. Depending on the quantity of waste oil delivered, the number of asset units can be scaled. The fuel produced from gas oil residues complies with DIN EN 590 for diesel. A hazardous waste thus becomes a marketable product that is many times more valuable and can be traded easily.

 

Forwarding agent in Hoyerswerda fills up its fleet with regional recycling diesel

In the concrete application example, a WASTX Oil plant is currently processing contaminated diesel or heating oil collected locally in and around Hoyerswerda into fuel on a daily basis. The forwarding company Bresan GbR Transports and building materialsa local haulage company with 40-tonne articulated lorries, already fills up a quarter of its fleet every week with about 5,000 litres of fuel from gas oil waste at a price that is always well below the current market price at the filling station.

This creates a clear win-win-win situation for all sides: The disposer gets significantly more for his treated mineral oil waste. than before, when they were declared hazardous waste. The customer in turn saves fuel costs. In the case of a freight forwarder or bus company, these are quickly five-digit sums per month.

In addition, there are the transport costs which the waste disposal company saves by decentralised treatment with the WASTX Oil plant, whereas in the past it had to bring the waste oil to a central treatment or recycling plant such as a large refinery. Up to 93 percent of transport-related CO2 can be saved. The business model is not only interesting for traditional waste disposal companies, but also for customers such as airlines, ports or municipalities.

WASTX Oil is thus the first decentralized and energy-autonomous compact refinery for waste containing oil – ready for operation at any location worldwide.

 

Cooperation with the Institute of New Technology Wuhan (INEW), China

For the Chinese market, a sales partnership was concluded with the Institute of New Energy Wuhan (INEW). INEW has acquired its own WASTX Oil facility for this purpose, which was recently commissioned. Within the framework of the cooperation, it will primarily serve as a demonstration plant for the Chinese market.

“With WASTX Oil, we can supply the world’s first decentralised, fully automatic complete solution for the sustainable recycling of waste containing oil,” explains Oliver Riedel, founder and Managing Director of the BIOFABRIK Group. “Countries in which, on the one hand, energy is not available at all or only sporadically and at high prices, but which, on the other hand, have major problems with the disposal of their waste oil, benefit in particular from our technology. This turns an almost worthless problem substance into a tradable resource. The energy of a daily production of WASTX Oil is sufficient for the complete supply of 2,000 people around the clock with safe energy from a previous hazardous waste.” Translated with www.DeepL.com/Translator

 

BIOFABRIK Technologies GmbH

The BIOFABRIK Technologies GmbH group of companies based in Dresden develops and markets innovative technologies and disruptive solutions for the sustainable management of energy, nutrition and waste problems worldwide. BIOFABRIK aims to reduce the destructive extraction of fossil raw materials and focuses on the development of more profitable and climate-neutral business models.

The White Refinery business unit is developing WASTX technology, which enables plastic and oily waste materials to be fully automatically recycled for useful material and energy applications. The chemical compounds of the problem substances are dissolved in the decentralised compact pyrolysis plant and returned to their liquid form – a diesel-like energy carrier remains. The technology turns one kilo of plastic into approx. one litre of fuel and thus up to 10 kilowatt hours of energy. The WASTX technology is the first comprehensive system for holistic and sustainable treatment as well as decentralized energy and heat supply from fuel, obtained from plastic waste or waste oil. The WASTX compact pyrolysis plants can be operated directly where the waste is generated – in industrial plants, ports and communities all over the world.

Further information is available at www.biofabrik.com.

 

Download
↓ Download as .pdf

Oil Waste to Energy – Sustainable and decentralised treatment of waste oil:

Waste oil is one of the biggest global environmental problems – BIOFABRIK offers a decentralized solution with WASTX Oil

Dresden, 18 September 2018 – According to the American Petroleum Institute, a single litre of waste oil can contaminate up to one million litres of drinking water. This is a water cube with an edge length of 10 meters! Worldwide, around 25 million tons of waste oil are produced every year, up to 95 percent of which are incinerated, landfilled or landfilled in nature¹. If the energy of the annual waste oil could be used, the 85 weakest countries in the world could be supplied with energy permanently, stably and inexpensively². The company BIOFABRIK Technologies from Dresden now offers a decentralized solution that promises to solve exactly this problem.

Waste oil is a waste product worldwide that accumulates in enormous quantities and is usually not recycled, but in most countries is at best disposed of in an environmentally friendly way – i.e. incinerated. Worldwide, an estimated 25 million tons of waste oil are produced every year. This corresponds to a chain of one million articulated lorries lined up in a row with a length of 23,000 kilometres – a distance longer than from the North Pole to the South Pole.

At the same time, the American Petroleum Institute puts the amount of water contaminated by a single litre of waste oil at one million litres. If we were to assume that two thirds of the waste oil produced worldwide would be disposed of properly and that only one third would end up in nature and the water cycle – a more than optimistic estimate – around eight billion tonnes of water would still be permanently contaminated each year. This corresponds approximately to the amount of drinking water that the world population consumes per year!

While industrial nations such as Germany have strict guidelines for the disposal of these hazardous substances, by far the largest part of the world still has an unsolved problem. Take the Philippines, for example: 240 million litres of waste oil are produced there every year, most of which is incinerated, but waste oil is often dumped illegally into the ground or into water bodies and ends up in groundwater, rivers and the sea, destroying entire ecosystems and ultimately ending up in the human food chain. Without dramatizing, the example of the Philippines can probably be applied to most developing and emerging countries worldwide. In Germany, too, around 500,000 tons of waste oil are produced every year, as well as many times more polluted fuels, lubricants and oil industry waste, most of which has so far been incinerated.

Waste oil would be a valuable raw material if the energy it contains could be reused. Every litre of waste oil, contaminated diesel or heating oil contains more than 90 percent recyclable fuel. With the global amount of waste oil per year, the 85 energy-poorest countries in the world could be supplied with energy in a stable and inexpensive way, which would have a direct positive impact on their industry and thus on the prosperity of the population.

 

WASTX Oil – New way for old oil

With the WASTX Flash technology, BIOFABRIK has now developed a solution for the processing of liquid oily residues such as waste oil, polluted diesel, fuel oil or marine oils, which would not only solve one of the biggest environmental problems in the long term, but would also open up sources of income for many people. An annoying waste product thus becomes a recyclable material for industry and municipalities.

A WASTX Oil plant the size of a large wardrobe can process up to 1,000 litres of oil waste per day. In a unique process, contaminated fuels are automatically purified, condensed and converted back into usable fuel within a few minutes. Standard crude oil refining processes are combined with completely new distillation and cold cracking technologies. The result is the first decentralised and energy-autonomous compact refinery for waste containing oil – ready to use anywhere in the world.

WASTX Oil needs only a fraction of the fuel itself to convert the waste oil into fuel. This ensures operation with an efficiency of > 75% highly profitable and scalable. For higher requirements, the systems can simply be connected in series. The production process produces basic fuel that can be used in conventional combustion engines and generators. The separated residues (approx. 10%) can be disposed of conventionally. The compact design and an attractive price make it possible to use the systems at any location – whether village, waste disposal company or ocean-going vessel.

“With WASTX Oil, we can supply the world’s first decentralised, fully automatic complete solution for the sustainable recycling of waste containing oil,” explains Oliver Riedel, founder and Managing Director of the BIOFABRIK Group. “Countries in which, on the one hand, energy is not available at all or only sporadically and at high prices, but which, on the other hand, have major problems with the disposal of their waste oil, benefit in particular from our technology. A problematic substance becomes a recyclable material that provides people with income and thus a higher standard of living. The energy of a daily production of WASTX Oil is sufficient for the complete supply of 1,000 people around the clock with safe and climate-neutral energy from a previously problematic substance.” Translated with www.DeepL.com/Translator

 

BIOFABRIK Technologies GmbH

The BIOFABRIK Technologies GmbH group of companies based in Dresden develops and markets innovative technologies and disruptive solutions for the sustainable management of energy, nutrition and waste problems worldwide. BIOFABRIK aims to reduce the destructive extraction of fossil raw materials and focuses on the development of more profitable and climate-neutral business models.

The White Refinery business unit is developing WASTX technology, which enables plastic and oily waste materials to be fully automatically recycled for useful material and energy applications. The chemical compounds of the problem substances are dissolved in the decentralised compact pyrolysis plant and returned to their liquid form – a diesel-like energy carrier remains. The technology turns one kilo of plastic into approx. one litre of fuel and thus up to 10 kilowatt hours of energy. The WASTX technology is the first comprehensive system for holistic and sustainable treatment as well as decentralized energy and heat supply from fuel, obtained from plastic waste or waste oil. The WASTX compact pyrolysis plants can be operated directly where the waste is generated – in industrial plants, ports and communities all over the world.

Further information is available at www.biofabrik.com.

Sales

BIOFABRIK Technologies GmbH

Stefan Sweet Milk

Rossendorfer Ring 6

D-01328 Dresden, Germany

Tel.: +49 (0351) 316 28 888

Fax: +49 (351) 79 79 007

sales©biofabrik.com

www.biofabrik.com

Marketing

BIOFABRIK Technologies GmbH

Hendrik Oeser

Rossendorfer Ring 6

D-01328 Dresden, Germany

Tel.: +49 (0351) 316 28 888

Fax: +49 (351) 79 79 007

marketing©biofabrik.com

www.biofabrik.com

Press

Green Wave Communication

Frank Brodmerkel

Notburgastr. 3

D-80639 Munich

Tel: +49 (089) 203 494 94

Fax: +49 (089) 178 761 47

kontakt©gruenewellepr.de

www.gruenewellepr.de


Sources:

¹ Study of the Department of Energy, related to the Philippines
² CIA Factbook 2017